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Schlicht & Stark in weißem Porzellan

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Einkaufstipps für Porzellan

Ist Holst Porzellan ein Hersteller?

 

Ja - Holst Porzellan ist Hersteller im Sinne der rechtlichen Definition!


Qualität: Ist Holst Porzellan gleichwertig zum Markengeschirr?

 

Man könnte auch fragen "...ist Rosenthal Porzellan besser als Villeroy & Boch..." oder "Meissen besser als KPM"? Sicher können die Vertreter und Verkaufsrepräsentanten der Markenfabriken viel mehr Unterscheidungsmerkmale aufzeigen als wir, bzw. als Sie es hier lesen möchten. Fazit ist: Qualität von Porzellan ist eine Frage des Materials, der Fertigungsart und vor allem der Sortierung! Überall dort, wo sortiert wird, muss die gute Ware den Ausschuss mitfinanzieren! Für Material und Fertigungsart gibt es DIN-Normen, Vorschriften und Gesetze; diese halten wir ebenso ein, wie das deutsche Markenporzellan

(Mehr dazu siehe Holst Qualität).


Vergleich: Was ist besser - Hartglas oder Porzellan?

 

Für wen? Für den Gast, bzw. Patienten, für das Küchenpersonal, für den Geldbeutel oder für den Lieferanten von chemischen Spülmitteln? Letzterer plädiert klar für Hartglas, denn ihm ist damit ein erheblicher Mehrumsatz. sicher. Aber Spaß beiseite, es gibt Einsatzbereiche, in denen die mechanische Belastung des Geschirrs so erheblich ist, dass auch wir den Einsatz von Hartglas statt Porzellan empfehlen.  Es gibt bis heute keine repräsentative, vor allem allgemeingültige  Statistik, aber alle Beteiligten wissen, dass Hartglas aufgrund seiner weicheren Oberfläche erheblich korrosionsanfälliger ist als Porzellan. Besonders in Verbindung mit chemischen Reinigungsstoffen ermüdet Hartglas wesentlich schneller als (jedes) Porzellan und das geht auf Kosten der Langlebigkeit!  Dafür bricht Porzellan viel schneller, aber nicht in eine Millionen kleine Stücke... Wir möchten diese Frage damit beantworten, dass ein Blechnapf und ein Melaminteller in Punkto Haltbarkeit und Preis weder von Hartglas, noch von Importporzellan geschlagen werden können! Schauen Sie einfach mal auf Ihren Schreibtisch! Ist Ihr Trinkbecher aus Hartglas oder Porzellan...?


Ist bruchfestes Porzellan eine Alternative?

 

Die wenigsten wissen, dass Porzellan nicht in Deutschland erfunden wurde, sondern als hohe Handwerkskunst der Chinesen über die großen Eroberer nach Europa kamen. Johann Friedrich Böttger war nicht der Porzellanerfinder, sondern ein Alchemist, der seinen Geldgebern alles mögliche versprach, um Ihnen das Geld für seine Forschungsarbeiten zu entlocken. Seither ist das Europäische Porzellan immer eng mit Fürstenhäusern und Alchemisten verbunden. Wen wundert es also, dass bis heute mit Zusatzstoffen und Additiven auch in Porzellan experimentiert wird. Ja - es gibt bruchfesteres Porzellan als Hartporzellan! Ja - es gibt leichteres Porzellan als Hartporzellan! Ja- es gibt auch dünneres Porzellan - als Hartporzellan. Wir führen diese Varianten des Porzellan nicht, weil es nach unserem Wissensstand bis heute keine "Abart" dieser Porzellanvarianten gibt, die im Gesamtprofil die Resistenz des Hartporzellan schlagen können. Mit jedem Additiv muss die Brenntemperatur für das Porzellan abgesenkt werden - und dies geht klar zu Lasten der Oberflächenhärte und Korrosionsresistenz! Bei uns gibt es "nur" das echte Feldspatporzellan, auch Hartporzellan genannt!


Lieber rein deutsches Porzellan kaufen?

 

"Ich kaufe lieber deutsches Porzellan!" - hören wir gelegentlich von Kunden und Endverbrauchern. Aus der Sicht des Sprechers eine Intension, die er mit vielen Argumenten belegen könnte. In Gesprächen hören wir dann raus, dass man mit "Deutsch" gerne auch eine bestimmte Marke wie "Bauscher" oder "Villeroy & Boch" gemeint hat. Abgesehen davon, dass V & B inzwischen mehr ein Luxemburgisches Unternehmen ist als ein Deutsches, kann man diese Form der Markentreue nur anerkennen - natürlich auch unserem Wettbewerb! Wer treu zur Marke steht ist ein zufriedener Kunde! Der Mercedesfahrer fährt eben gerne Benz und andere einen roten Ferrari. Der teuerste Sportwagen der Welt kommt aus England und der Schnellste aus Italien. Die größten Aktiengewinne von VW stammen aus Shanghai und des deutschen liebstes Urlaubsland ist die Türkei. Tja - und das Porzellan erfunden haben die Chinesen - und das schon 2000 vor Christi. Die Zahl der in Deutschland beschäftigten Mitarbeiter in der gesamten Porzellanindustrie für Tisch & Tafel liegt inzwischen unter 5.000. Wer also glaubt, überall wo Deutschland drauf steht ist auch Deutschland drin - bitte schön!


Nachkauf: Gibt es eine Nachkaufgarantie für Holst Porzellan?

 

Definitiv nein - denn wir streuen Ihnen keinen Sand in die Augen! Aus der Praxis wissen wir, je mehr mit Nachkaufgarantien geworben wird, desto wackeliger ist die Firma, die sie ausspricht! Noch kurz vor ihrer "Pleite" bewarben große Namen wie "Winterling", "Eschenbach", "Mitterteich", "Arzberg", "Retsch" u.v.a. ihre Serien mit dem Slogan "2, 5, ... 10 Jahre Nachkaufgarantie"! - leider ohne jeden Wahrheitsgehalt! Wir können Ihnen aber versichern, dass wir unser Geschäft noch viele Jahre betreiben werden und dies schon seit mehr als 52 Jahre so machen, also rechnen Sie mit uns, denn bis heute haben wir all diese Namen überlebt!

(mehr dazu siehe Chronik).


Lieferengpässe: Muss man bei Holst Porzellan mit Lieferzeiten rechnen?

 

Grundsätzlich nein, wenn alle Institutionen vernünftig miteinander arbeiten. Als Großverbraucher sollten Sie über ein kleines Vorratslager verfügen und Ihren Fachhändler vor Ort ausreichend zeitlichen Spielraum für eine Beschaffung vorgeben. Wer jedoch bundesweit ausschreibt und einem Händler in Flensburg einen Auftrag zur Lieferung in Garmisch erteilt und innerhalb von 3 Tagen 10.000 Kaffeebecher haben will, sollte vorsichtshalber mit Lieferzeiten rechnen. Übrigens: Dieses Jahr fällt der Heilige Abend auf den 24. Dezember!


Versorgung: Wo kann man Holst Porzellan beziehen?

 

Natürlich beim regionalen Fachhandelspartner (Gastronomiegroßhandel/Zustellgroßhandel/Hotelausstatter) in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Bitte nehmen Sie es den Verkäufern vor Ort nicht übel, dass unser günstiges Porzellan nicht immer sofort an erster Stelle und freiwillig angeboten  wird,  ein VAG-Vertreter verdient an einem Porsche schließlich auch mehr als an einem Volkswagen. Im Zweifel fragen Sie uns, wir nennen Ihnen leistungsfähige Handelspartner in Ihrer Nähe!


Direkteinkauf: Warum kann man Holst Porzellan nicht direkt einkaufen?

 

Porzellan unserer Preisklasse hat einen Logistik-Kostenanteil von etwa 20%. Der Fachhandel vor Ort bezieht unsere Ware auf Palettenbasis und kann in seiner Großhandelsfunktion in einem erheblichen Maß diese Handlingskosten reduzieren. Ferner ist unser Lager und unsere Logistik nur auf Großabnehmer eingerichtet. Außerdem kann Ihnen Ihr Partner vor Ort noch das Besteck, das Glas und andere Ge- und Verbrauchsgüter mitliefern und damit seine Leistungsfähigkeit synergieren. Würden wir das Direktgeschäft mitbedienen, verlieren wir einen erheblichen Teil unserer Leistungsfähigkeit, die wir für unsere Arbeit so dringend brauchen und: Holst Porzellan ist 100% händlertreu!


Preis- Leistung: Ist Holst das "billigste" Geschirr am Markt?

 

Oh nein! Nach unten ist alles offen. Wir haben auch nicht den Anspruch "billig" zu sein, wie viele andere. Wir sind schlicht & stark, also gut und günstig! Alle unsere Geschirrteile stammen aus der gleichen Masse, haben die gleiche Farbe und ein kontrolliertes, einheitliches Qualitätsprofil und werden stetig kontrolliert und labortechnisch überprüft. Unsere Tassen aus Januar passen auch in den Stapel vom Juli und sehen auch noch gleich aus! Vergleicht man Qualität und Preis, liegen wir ganz oben!


Lieferverträge: Wie lange gibt es eine Preisgarantie?

 

Nicht mehr als 3 Monate! Wir haben unsere Verkaufspreise ohne jegliche Reserven radikal nach unten gerechnet! Seit Mitte 2003 konnten wir unsere Preise aber stabil halten, teilweise durch einen günstigen $-Kurs sogar senken, aber zwischen Ihnen und den Fabriken liegen bis zu 15.000 km, eine Verteuerung von Brennstoffen, ein Suezkanal, und ein Krisengebiet im Mittleren Osten. Wir können Ihnen keine seriösen längerfristigen Garantien geben, die über den Zeitraum der eigenen Kontrolle und Einflussnahme hinausreichen!


Ist Porzellan eine deutsche Domäne?

 

Diese Frage können wir mit einem klaren "nein" beantworten. Porzellan wurde weder in Deutschland erfunden (folgl. Warenkunde/Geschichte) noch sind wir Hauptlieferant der Rohstoffe (folgl. Warenkunde/Rohstoffe). Als Trittbrettfahrer ist es Johann Friedrich Böttger 1708 gelungen, Porzellan nach dem Vorbild der Chinesen zu erstellen, wobei die erste deutsche Scherbe aus Meissen mehr Ähnlichkeit mit einem roten Dachziegel hatte, als mit reinweißen Tafelporzellan. In Punkto Rohstoffe ist Imerys Frankreich seit vielen Jahren Weltmarktführer. Richtig ist, das Deutschland mit bekannten Marken wie Rosenthal, Meissen, Hutschenreuther & Co. eine Spitzenposition auf den oberen Preisrängen einnimmt. Doch auch diese Position müssen sich die Deutschen Fabriken mit ausländischen Unternehmen teilen wie Villeroy & Boch (Luxemburg und Europäischer Marktführer) Royal Copenhagen (Dänemark), Augarten (Österreich) , Herend (Ungarn), Ginori (Italien), Limoge und Fabergé (Frankreich) u.v.m. teilen. Eine Manufaktur für das "weiße Gold" zu besitzen war in vielen Fürstenhäusern schick und angesehen, schon immer hat die Herstellung der edlen Scherben ein Vermögen gekostet. Deshalb darf man durchaus  feststellen, dass Porzellan eine fürstliche Domäne ist, aber keinesfalls eine Deutsche!


Haben Sie weitere Fragen? Wir beraten Sie gerne: +49 (0) 5201 849551 oder per Email: office@holst-porzellan.de

 

Ihr Holst Porzellan Team

Halle/Westfalen